Inhalt: Aloe Vera / Clamath-Alge / Ginko / Himalaja-Salz / Heilöle / Schokolade-Herkunft / Seitan / / Noni-Morinda-Direktsaft 100% / Tofu / Topinambur / Vulkanmineral
zur Entgiftung / Wasser
/ Index (Startseite)
Lopino
aus: Juckreiz – Die Jugendumweltzeitung aus Berlin
Lupinen statt Speisezutaten tierischer Zusammensetzung auf den Tisch
|
Früher waren Lupinen ein minderwertiges Nahrungsmittel für
arme Leute. Dann lange Zeit Gründünger und Viehfutter.
|
|
Heute wird daraus
seit Neuestem ein hochwertiger Ersatz für karnivore Speisen gewonnen, der
an Tofu (Sojabohnen- quark) erinnert – auch ähnlich hergestellt
wird, aber doppelt soviel Protein enthält.
|
Lopino heißt das neue Produkt, das seit einiger Zeit dem beliebten
Tofu in den Bioläden Konkurrenz macht. Gewonnen wird
es aus der bei uns heimischen Süßlupine. Genauso wie
die Sojabohne gehört die Lupine, die es auch in anderen,
bitteren Formen gibt, zu den Leguminosen. Das sind Pflanzen,
die mit Hilfe von Bakterien Luftstickstoff binden können.
Aufgrund dieser guten Stickstoffbindungsfähigkeit können
solche Pflanzen viele Proteine bilden.
Und schon aufgrund der Tatsache, daß die Lupine heimisch ist, hat
das neue Nahrungsmittel ein großes Plus. Während
die Sojabohnen für den Tofu aus Übersee herangeschafft
werden, wächst die Lupine direkt bei uns. Das ist ökologisch
sinnvoll, nicht nur, weil lange Transportwege vermieden werden.
Auch müssen so keine Regenwälder in Mitleidenschaft
gezogen werden, um Soja-Plantagen Platz zu machen. Die Landwirtschaft
in den Entwicklungsländern kann den natürlichen Gegebenheiten
angepaßt werden. So schafft man es ja vielleicht auch, die
jeweiligen einheimischen Landwirtschaften durch sein Verhalten zu
stärken.
Die Lupinen, aus denen Lopino gemacht werden, wachsen laut Herstellerangabe
kontrolliert biologisch, Chemie hat also nichts zu suchen.
Probleme bereitet allerdings die lange Vegetationsperiode
der Lupine, aber eifrige Tüftler sind schon am Werk, um
neue Sorten zu finden. Hoffentlich bleibt auch dieser Weg „sauber“
– und die hochgelobte Gentechnik bleibt aus dem Spiel. Auch andere
Fragen des Anbaus sind noch ungeklärt – müssen Lupinen
in so großem Umfang angebaut werden, daß auch das nicht
mehr ökologisch zu vertreten ist, hat Lopino auf dem koventionellen
Markt überhaupt eine Chance, finden sich genügend Anbauer
und VerarbeiterInnen?
Ein weiteres Plus von „Lopino“ sind seine hochwertigen Inhaltsstoffe.
Deswegen wurde es auf der Messe BioFach ’95 zum „Produkt des Jahres“ gewählt.
Neben zahlreichen gut verwertbaren Proteinen enthält
es zahlreiche, für den Menschen essentielle (als solche,
die mit der Nahrung aufgenommen werden müssen) Aminosäure
und Mineralstoffe. Lopino ist ein rein pflanzliches Lebensmittel
und kann so wie Tofu als Ersatz für Speisen tierlicher Herkunft verwendet werden. Es enthält
sogar doppelt so viel Protein wie Tofu. Außerdem ist
es reich an ungesättigten Fettsäuren, Mineralstoffen, dem
wichtigen blutbildenden Vitamin B12. Damit ist die Süßlupine
eine der wenigen Pflanzen, die dieses Vitamin bilden, welches sonst
nur bei Tieren vorkommt.
Mit der Vollwertigkeit ist es allerdings bei Lopino nicht so weit her
– um an das Produkt zu gelangen müssen zahlreiche Verarbeitungsschritte,
wenn auch weniger als beim Tofu , beschritten werden. Das
zerstört natürlich einige der Inhaltsstoffe. Dazu
wird aus den Früchten der Lupine zuerst ein Brei bereitet,
die sogenannte Milch, unter Umständen gefiltert, und dann
das Ganze etwas stehengelassen, was zu einer festen Konsistenz
führt.
Über den Geschmack von Lopino gibt es geteilte Meinungen. Am besten
man macht sich selbst ein Bild davon. Lopino wird als Roh-Block,
als „Milch“, Räucherware und mariniert in Bioläden
angeboten.
1. Auflage 2002
Dr. Jürgen Weihofen
Essenz des Urmeeeres
Himalaya-Kristallsalz,
Herkunft, Wirkprinzipien und Heilanwendungen
© Copyright 2002 by sano form-Verlag
Alle Rechte vorbehalten, Bildnachweis Umschlag:
Design Studio Troisdorf
Gesamtherstellung: RMO, München, Pnnted
in Germany 2002
ISBN 3-925502-19-X
');
document.write('');
-->
Inhalt
Vorwort 7
Das Urmeer - Ursprung allen Lebens
11
Mit dem weißen Gold durch die Zeiten
18
Entstehung der Steinsalzlagerstätten
28
Was ist Salz? 30
Salzgewinnung 32
Salzverarbeitung 36
Bedeutung des Salzes für unseren Körper 40
|
Inhaltsstoffe von Kristallsalz
49
Warum Kristallsalz aus dem Himalaya?
56
Heilwirkungen von Salz 64
Äußerliche Anwendungen von Salz
68
Innerliche Anwendung von Salz:
Sole-Trinkkur 77
Ein wichtiges Wort zum Wasser
83
Salz für die Schönheit
84
Salzkristalllampen
|
Belebtes Wasser
Das Buch "Message from water" von Masaru Emoto
kostet ca. 20 Euro mit deutscher Übersetzung, einschließlich
Porto
(in Deutschland), ebenfalls bei AQUA LIGRO®.
Autor: Peter Gross (Ingenieur, Physiker Forscher)
Ginkgo: Die Heilkraft
des Fossils
Von Dr.Jörg Zittlau, Wissenschaftsjournalist, Autor
des Buches
„Hausmittel“, Südwest-Verlag, München
Der Ginkgo-Baum ist eine Pflanze mit ungemein langer
botanischer und medizinischer Geschichte. Dadurch haben sich zu
ihm zahlreiche Legenden entwickeln können. So werden
ihm auch zahlreiche Heilwirkungen zugeschrieben – und einiges
davon ist sogar wahr.
Wissenschaftler betrachten den Ginkgo-Baum (Ginkgo biloba)
als lebendiges Fossil, so lange ist er schon auf der Welt. Einige
halten ihn sogar für die älteste, noch lebende Baumart
überhaupt, denn Ausgrabungen weisen darauf hin, dass es ihn
oder zumindestens enge Verwandte von ihm wohl schon vor 270 Millionen
Jahren gab. Eine Pflanze, die sich so lange gehalten hat, muss natürlich
ein echter Überlebenskünstler sein. Und in der Tat: Ginkgobäume
können bis zu 4000 Jahre alt werden, außerdem können
sie sich den unterschiedlichsten Wetterverhältnissen anpassen.
Selbst Feuer, Schädlinge, Schadstoffe und radioaktive Strahlen stecken
sie bis zu einem hohen Grad weg. Belegt wird diese Widerstandskraft
durch das „Wunder von Hiroshima“: Ein Ginkgo-Baum, der nur wenige hundert
Meter vom Aufschlagpunkt der Atombombe entfernt war, trieb bereits
im Frühjahr des folgenden Jahres wieder aus, als wäre nichts
geschehen.
Gegen Frostbeulen und Asthma
Klar, dass so ein Überlebenskünstler die Menschen
zu der Hoffnung veranlasste, dass er ihnen vielleicht etwas von seinen
Überlebensstrategien abgeben könnte. Und so wurde Ginkgo
als Heilpflanze gegen die unterschiedlichsten Leiden eingesetzt. Seine
Samen kamen gegen Asthma, Husten und Blasenentzündungen zur Anwendung,
gekocht galten sie als Mittel gegen Vergiftungen - und als Aphrodisiakum
bei nachlassender Vitalität und Liebeskraft. Die zweilappigen
Blätter wurden bei Hauterkrankungen, Frostbeulen und in der Wundversorgung
eingesetzt, in innerlicher Anwendung dienten sie zur Behandlung von
Durchfall, Asthma, Schwindel, erhöhten Blutfettwerten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Heute kommen in unseren Breiten praktisch nur noch die Blätter
zum Einsatz, und die werden meistens zu Extrakten in Tinktur- oder Pillenform
verarbeitet. Dabei wird gerne vergessen, dass sich zumindestens die
Ginkgo-Kerne auch als Tee zubereiten lassen.
Widerstandskraft für Hirnzellen
In den letzten Jahren wurde in Europa und den USA fleißig
zu Ginkgo geforscht, so dass mittlerweile zahlreiche Daten zu der
traditionsreichen Heilpflanze vorliegen. Als gesichert gilt, dass
er die Fließeigenschaften des Blutes verbessert und die Hirnzellen
widerstandsfähiger gegenüber Sauerstoffmangel macht. Beide
Faktoren haben enorme Einflüsse auf unsere Gesundheit. Denn sie
bedeuten, dass das Blut mit seinen Nähr- und Sauerstoffen besser
in die engen Adern des Gehirns hineinkommt, und dass die dortigen Zellen
gleichzeitig „lernen“, besser mit Sauerstoffnot zurechtzukommen. Rosige
Aussichten also fürs Gehirn, das ja sonst beim alternden Menschen
zunehmend Gefahr läuft, vom Herz-Kreislauf-System zu wenig Sauerstoff
geliefert zu bekommen.
Hier liegt dann natürlich die Vermutung nahe, dass
Ginkgo uns beim Älterwerden vor geistigem Abbau schützt.
Er wird denn auch immer wieder als Mittel gegen Demenz und andere Hirnleistungsstörungen
des Alters angepriesen, manche Ärzte halten ihn sogar für
ein Mittel, um das Fortschreiten der berüchtigten Alzheimer-Erkrankung
zu stoppen. Tatsache ist jedoch, dass die wissenschaftliche Studienlage
zu Ginkgo keineswegs eindeutig ist. Zwar gibt es einige Studien,
die auf „hirn-heilende“ Effekte von Ginkgo hindeuten, „doch von denen“,
warnt Dr.Martien van Dongen von der Universität Maastricht, „haben
viele nur eine geringe wissenschaftliche Qualität.“
Van Dongen selbst hat Ginkgo 24 Wochen lang an 214 Patienten
mit Hirnleistungsstörungen ausgetestet, einige von ihnen litten
an der Alzheimer-Erkrankung. Das Ergebnis: Ginkgo schnitt nicht besser
ab als ein Plazebo. Egal, ob die Patienten das Ginkgo-Extrakt oder
ein wirkungsloses Scheinmedikament erhielten, ihre geistigen Fähigkeiten
blieben gleich – nämlich gleichermaßen deutlich hinter
den Fähigkeiten eines gesunden Menschen.
Keine Hilfe bei chronischem Tinnitus
Auch die Hoffnung, mit Ginkgo beim Ohrensausen helfen
zu können, ist wohl eher trügerisch. Ursprünglich
dachte man, dass die alte Heilpflanze die Sauerstoffversorgung im Innenohr
verbessern und damit die geschädigten Hörzellen der Tinnituspatienten
wieder auf Vordermann bringen würde. In einer Studie der Universität
Birmingham an 978 Tinnitus-Patienten konnte dieser Effekt jedoch nicht
bestätigt werden. Nach einer zwölfwöchigen Kur berichteten
lediglich 10 Prozent der mit Ginkgo behandelten Patienten von einer Linderung
ihrer Beschwerden – und damit erging es ihnen nicht besser als denjenigen,
die lediglich ein Scheinmedikament erhielten.
Doch trotz dieser Dämpfer: Ginkgo bleibt ein wertvolles
Heilmittel. Denn selbst wenn er wahrscheinlich Alzheimer und Demenz
nicht heilen oder bessern kann, sorgt er doch dafür, dass der
geistige Leistungsabfall im Alter verzögert wird. Vorausgesetzt,
dass man geistig und körperlich aktiv bleibt. Wer im Alter
kein Buch oder keine Zeitung mehr zur Hand nimmt, sich nicht mehr
zum Spaziergang aufrafft und nicht mehr die Gespräche mit anderen
Menschen sucht, dem wird auch Ginkgo nicht mehr helfen können,
seine geistige Fitness zu bewahren.
Ein „Schnellmacher“
Britische Wissenschaftler fanden außerdem heraus,
dass Ginkgo die Reaktionsfähigkeit verbessert. Und zwar nicht
nur bei kranken, sondern auch bei gesunden Menschen. Ein Aspekt, der
ja in unserer heutigen Stress-und-Hektik-Gesellschaft durchaus bedeutsam
sein kann, beispielsweise im Straßenverkehr.
Nicht zu vergessen schließlich, dass Ginkgo den
so genannten PAF-Faktor hemmt. Dieser Faktor beschleunigt die Blutgerinnung,
wird er gehemmt, verringert sich die Gefahr von Gerinnseln und Verschlüssen
in den Blutwegen, und dadurch sinkt das Risiko von Herzinfarkt,
Schlaganfall und den als „Schaufensterkrankheit“ bekannten Gefäßverschlüssen
in den Beinen. All das sind Aspekte, die gerade für jene Patienten
von Bedeutung sind, die bereits unter Herz-Kreilauf-Problemen leiden
und dementsprechend verstärkt mit „Kreislauf-Vorfällen“ wie
Infarkt und Thrombose rechnen müssen.
Der positive Effekt auf den Blutfluss wirkt sich außerdem
auf die Sauerstoffversorgung im Innenohr aus. Tinnitus verschwindet
zwar dadurch nicht, doch das liegt daran, dass chronisches Ohrensausen
mehr im Hörzentrum des Gehirns als in den Hörzellen „beheimatet“
ist. Beim Schwindel hingegen liegen die Ursachen überwiegend
in Durchblutungsstörungen des Gleichgewichtsorgans, das ebenfalls
im Innenohr beheimatet ist. Und gegen diese Störungen kann Ginkgo
eine wertvolle Hilfe sein.
Risikoarm
Bleibt die Frage nach den Nebenwirkungen. Schlimmes ist
von Ginkgo sicherlich nicht zu erwarten, denn dann hätte er
sich nicht all die Jahrhunderte als Heilpflanze behaupten können.
In seltenen Fällen wurden jedoch Kopfschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden
beobachtet. Insgesamt aber muss Ginkgo sicherlich zu den risikoarmen
Heilpflanzen gerechnet werden.
Teeaufguss mit Ginkgokernen
Laut Traditioneller chinesischer Medizin helfen die Samen
des Ginkgobaums bei Husten und Blaseninfektionen, außerdem
sollen sie den Kater im Anschluss von durchzechten Nächten vertreiben.
Die Zubereitung:
10 Gramm Samen mit 1 Liter Wasser aufkochen, anschließend
auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis sich das Volumen der
Abkochung auf die Hälfte reduziert hat. Danach abseihen und den
Tee über den Tag verteilt in drei Portionen trinken.
Dr.Jörg Zittlau
update am 17.06.06