Was mir nun zum Marathon nach einem viertel Jahr noch in Erinnerung ist:

Berlin-Marathon 28. September 2004

Marathon klang bisher für mich so unglaublich lang. Für jemand, der noch nie über 42 km Distanz gelaufen ist, war es schon ein spannender Aspekt - Wie wird das wohl sein?

Die antwort lautet: Prima! Es ist in erster Linie ein geselliges Erlebnis: Hunderttausende fröhlicher Menschen säumen die Strecke, freundliche Gesichter, fetzige Musiker, hilfreiche Hände mit Erfrischungen und keine stinkenden Autos, nur das Getrappel der Füße auf dem Asphalt zu hören, Jubeln und Winken am Rande, ermunternde Plakate wie "Lauf Egon, lauf!", enthusiastische Dänische Fans in rot-weiß, Oranje Holländer, Lächeln und die Sonne lachte auch noch. Dabei merkte ich nicht wie die Kilometer vorbeizogen.

Vegan kommt gut an.

Ohne vollen Magen mit einem Apfel, einer Banane und Tee zum Frühstück lief es sich superleicht und dem Ziel steht nicht viel im Wege. Auch wenn die Schuhe irgendwann zu spüren waren, war es nach 35 km noch lange kein Grund umzukehren und zurückzulaufen.

Im Ziel angekommen, hätte ich nach meinem Gefühl auch noch gut 10 km weiterlaufen können.
Na vielleicht habe ich einfach zu lange rumgetrödelt, die Häfte der Mitläufer waren schon vor mir durchs Ziel gekommen. Dafür plagte mich dann am folgenden Tag allerdings auch kein Muskelkater.

2004 werde ich sicher wieder mitlaufen. Ich kann jede die oder der Spaß an Bewegung hat nur ermuntern mitzukommen.
Ingo Seubert, Berliner Regionalgruppe d. VBD

Index
Zurück zur Übersicht