(Auszugsweise Zitate aus der Broschüre:)

>>Milch, ein Mythos der Zivilisation<<

5. Auflage: März / 95

ISBN 3-924845-10-7

Beim Mahajiva Verlag oder sonstigen Buchhandel

Am Blick 4, D-48366 Holthausen/ ü. Münster, Telefon: +49 (0)2554 / 8892

Über den AUTOR

Herman Aihara ist Gründer und Präsident der

GEORGE OHSAWA MACROBIOTIC FOUNDATION

und des

VEGA MACROBIOTIC CENTER in Oroville, Kalifornien (USA).

Vor über 40 Jahren geschah unter der Leitung von Georges Ohsawa seine Einführung in die Makrobiotik. Seitdem widmet er sein Leben in unermüdlicher Arbeit der Bekanntmachung der Makrobiotik und des Geistes von Ohsawa in Amerika.

Nach Ohsawas Tod 1966 übernahm Herman Aihara die Verpflichtung, darauf zu achten, daß dieses traditionelle Wissen nicht wieder ignoriert werde. Das ist gegenwärtig gewährleistet durch die Veröffentlichungen von Ohsawas Originalwerken wie auch seiner eigenen Schriften, welches in hohem Maße zur Klarstellung der makrobiotischen Prinzipien beigetragen hat.

Neben seiner verlegerischen und schriftstellerischen Tätigkeit übersetzt Herman Aihara andere Bücher und hält im Vega-Zentrum Seminare ab, wie auch auf Vortragsreisen überall in den USA und im Ausland. Kraft seines Auftretens als Schriftsteller, Lehrer und in der Öffentlichkeit ist Herrman Aihara als eine der herausragenden Persönlichkeiten in der Makrobiotik von heute anerkannt.

Neben dieser vorliegenden Schrift ist Herman Aihara Autor folgender Titel:

Acid & Alkaline - G.0.M.F. 1971, 1986, deutscher Titel: Säuren & Basen - Mahajiva 1988;

Soybean Diet - G.0.M.F. 1974;

7 Basic Principles - Grain & Salt Society 1983;

Learning from Salmon - G.0.M.F. 1980

Kaleidoscope - G.0.M.F. 1986;

Basic Macrobiotics - Japan Publications 1985; sowie mit Georges Ohsawa (1und Fred Pulver)

Macrobiotics: Invitation to Health and Happiness - G.0.M.F. 1971

• Smoking, Marijuana and Drugs - Mahajiva 1984,

Seine Frau Cornellia unterstützt ihn tatkräftig bei seiner Arbeit und ist Verfasserin einiger Makrobiotik-Kochbücher.<<




>>EINLEITUNG

Bis vor hundert Jahren gab es die Sklaverei in diesem Land. Als sie für gesetzeswidrig erklärt wurde, wurde eine andere Form der Sklaverei eingeführt. Die neue Sklaverei ist nicht schwarz, sondern weiß. Es gibt sie nicht nur in den Südstaaten, sondern im ganzen Land. Bewaffnet mit Intellekt, Massenmedien und Wissen schaft unterzieht das Sklavensystem die Mehrzahl der Amerikaner der Gehirnwäsche, einschließlich einige der gebildetsten Leute. Diese neue Sklaverei besteht in dem Aberglauben, daß Kuhmilch ein notwendiger Teil der Ernährung sei, und zwar nicht nur für Säuglinge, sondern ebenso für Kinder.

Der Gedanke, daß Kuhmilch ein notwendiges Nahrungsmittel für Menschen sei, ist eine Form der Sklaverei, denn er ist ein Glaube, der Menschen von Kühen abhängig macht. Solch eine Behauptung ist nicht neu. Der Consumier Bulletin, Ausgabe November 1959, teilt diese Auffassung mit mir.

Der bekannte Ernährungsexperte, der einen ausgedehnteren Genuß von Milch zum Zwecke der Supergesundheit befürwortete, drückte die Ansicht aus, daß Milch das natürlichste aller Nahrungsmittel sei, weil sie die einzige Sache sei, die die Natur zum alleinigen Zweck, als Nahrung zu dienen, hervorgebracht hat. Sein Gedanke fand besonderen Anklang bei einigen prominenten Diätärzten und Ernährungswissenschaftlern sowie Mitarbeitern an Landwirtschaftsschulen, von denen viele erfreut die Ansicht akzeptierten und verbreiteten, daß in Zukunft die Gesundheit in den USA mit einer noch größeren Ausweitung des Schmarotzertums des Menschen von der Kuh verbunden sei .

Die Ausdehnung dieses Parasitismus war ein so großer Erfolg, daß jetzt gemäß den US-Bundesstatistiken von 1967 die Amerikaner ca. 36 Milliarden kg Milch und Milchprodukte im Jahr konsumieren. Das entspricht 28% der Gesamtnahrungsmenge und nimmt den Spitzenplatz ein, gefolgt von 20% Fleischkonsum. Um die Nachfrage eines so hohen Milchverbrauchs zu decken, werden die Kühe eingesperrt, und man gibt ihnen Hormone und Antibiotika, um verstärkt Milch zu erzeugen. Das ist nicht nur unnatürlich, sondern auch ungesund. Die US-Regierung warnt oft vor den Gefahren der Milch in ihrer Veröffentlichung Food: Yearbook of Agriculture 1959.

>>INHALT

EINLEITUNG

MEINE ERFAHRUNG MIT KUHMILCH

DIE GESCHICHTE DES GEBRAUCHS VON TIERMILCH

IM WESTEN

IM OSTEN

IN DER MODERNEN WELT

MUTTERMILCH

TABELLE: VERGLEICH DER ZUSAMMENSETZUNG ZWISCHEN MENSCHLICHEM BLUTPLASMA UND MUTTERMILCH BEI NICHT-SCHWANGEREN

TABELLE: VERGLEICH DES MINERALGEHALTS DTO.

KUHMILCH

TABELLE: VERGLEICH ZWISCHEN KUHMILCH UND RINDERBLUT

KUHMILCH CONTRA MUTTERMILCH

PROTEIN

WASSER

FETT

ZUCKER

LAKTOBAZILLEN IN DER MILCH

LAKTOBAZI LLEN

PASTEURISIERUNG

VITAMINE

KALZIUM IN DER MILCH

EISEN

ALLERGIE GEGEN MILCH

WENN DIE MUTTERMILCH NICHT AUSREICHT (REZEPTE)

KOKKOHFÜTTERUNGSTABELLE

ZUSAMMENFASSUNG

ANHANG

ÜBER MILCHPRODUKTE UND CHEMISCHE ZUSÄTZE

DER AUTOR

DR.MED. MORISHITA

BIBLIOGRAPHIE

LITERATUR ÜBER MAKROBIOTIK

INFORMATIONEN ÜBER MAKROBIOTIK<<

>>DIE GESCHICHTE DES GEBRAUCHS VON TIERMILCH IM WESTEN

Es scheint mir, daß der Gebrauch von Tiermilch bis zu den Anfängen der Geschichte zurückreicht. Er findet sich sowohl im Alten als auch im Neuen Testament. Nach dem Essener Evangelium des Johannes, nach E.B. Szekely, heißt es folgendermaßen:

"Auch die Milch, von allem das sich bewegt und auf der Erde lebt, soll Nahrung für Euch sein. So, wie ich ihnen die grünen Kräuter gegeben habe, so gebe ich Euch ihre Milch. Aber Fleisch und das Blut, das es belebt, sollt Ihr nicht essen. (XXII)

Wohingegen, bereitet zu und eßt alle Früchte der Bäume und alle Gräser der Felder und alle Milch von Tieren, die zum Essen taugen."

(XXIV)

Viele Worte wie diese erscheinen im Testament. Jedoch gibt es keinen Nachweis dafür, daß die Milch eines anderen Säugetieres benutzt wurde, uni Menschenkinder zu ernähren. John H. Tobe fragt in Milk:

"Wie lange, schätzen Sie, hat der Mensch Kuhmilch als Säuglingsnahrung benutzt? Wenn Sie denselben Fehler wie ich gemacht haben, glauben Sie wahrscheinlich, daß der Mensch Säuglingen so lange Kuhmilch gefüttert hat, wie er Milch als Nahrungsmittel benutzte, oder sogar seit seinen Tagen als Nomade, während denen er von dem abhing, was seine Herden zur Verfügung stellten. Es traf mich wie ein Blitz, zu hören, daß ein Mann namens Underwood der erste gewesen ist, der Säuglingen Kuhmilch fütterte, und das war im Jahr 1793."

etc. ...........................<<

>>IM OSTEN

Im Gegensatz zum Westen stützte sich der Osten kaum auf Tiermilch. Ich nehme an, das resultiert aus der Tatsache, daß die Menschen des Ostens die Landwirtschaft entwickelten, und ihr Leben von Gemüse und Getreide statt von Tierprodukten abhing. Die Entwicklung der Landwirtschaft gründete sich auf die Tatsache, daß das Land nicht so trocken und deshalb zum Anbau geeignet war.

Nach dem Tode des Manu, dem ältesten Gesetz der Welt aus Menschenhand, das, vor ungefähr 2000 Jahren in Indien aufgestellt, bis heute das hauptsächliche Gesetz der Hindus ist, war der Gebrauch von Kuhmilch verboten etc .................<<

>>IN DER MODERNEN WELT

Erst seit kürzester Zeit wurde der Verzehr von Kuhmilch modern und beinahe zur Pflicht, um das richtige Wachstum der Kinder, wenn nicht gar das Wohlsein der Erwachsenen, zu gewährleisten. John Tobe schreibt in seinem Buch Milk:

"Seit annähernd 50 Jahren erzählt man uns, Kuhmilch sei das perfekteste Nahrungsmittel. Nun, wer war es, der uns den Mythos erzählte ....................., daß Milch das perfekteste Nahrungsmittel sei? Ich weiß es nicht, aber glauben Sie mir - es ist ein Mythos! Er hat keine Grundlage in wissenschaftlichen Daten, Fakten, Erfahrungen oder Versuchen......<<

>>.........Die einfache, wahre, unverfälschte Tatsache ist, daß Milch ein großes Geschäft ist, und ..................<<

MUTTERMILCH

>>............... Manchmal wird behauptet, Muttermilch enthielte nur einen niedrigen Anteil an Eisen. Aber das bedeutet keine Unzulänglichkeit bei der Muttermilch (bei anderen Tieren verhält es sich genauso), sondern eher einen Vorteil, weil das Neugeborene reichlich Eisen in Leber oder Milz gespeichert hat. .....................<<

>>Kuhmilch

........... Von Natur aus mögen Säuglinge Kuhmilch nicht. Gewöhnlich weisen sie sie zurück. Wenn ein Baby aber Kuhmilch mag, sollte das eine Warnung davor sein, daß die Verfassung des Babys irgendwie derjenigen einer Kuh ähnelt. ..............<<

>>VITAMINE

..........Kuhmilch enthält nur 1/2 bis 1/10 der wesentlichen Vitamine, die Muttermilch enthält. Das ist interessant, weil eine Kuh hauptsächlich rohes Gras frißt, das vermutlich eine Menge Vitamine enthält. Wenn andererseits eine menschliche Mutter hauptsächlich gekochte Nahrung ißt, und sie nicht Rohköstlerin ist, enthält ihre Milch dennoch weit mehr Vitamine. Ist das ein Anzeichen dafür, daß Kochen zwar Vitamine zerstört, uns aber hilft, selbst Vitamine zu erzeugen? ..............<<

>>-------"Eine frühere Studie von Wissenschaftlern der John Hopkins Uni versität zeigte auf, daß ungefähr 70% der erwachsenen amerikanischen Neger keine Milch verdauen konnten. Ein ähnlicher Prozentsatz der Milchverträglichkeit wurde bei afrikanischen Negern in Uganda gefunden.".............<<

>>...........Arnold Ehret schrieb in Mucusless Diet Healing System, daß Milch ...

"...auch einen guten Leim zum Malen abgibt...........<<

>>....... Nachdem bereits ein Drittel des gesamten Nahrungskonsums in diesem Lande (US) aus Kuhmilch besteht, müssen die Amerikaner ernsthaft erwägen, ob ............<<

>>....... Wenn solche Gifte aber in den Körpergeweben bleiben, wird das Resultat noch schlimmer sein. Beispielsweise kann sich durch die gesättigten Fette im Käse eine chronische.............<<

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